Marc Hegge: „Unser Unternehmen hat seinen Ursprung in der Dorfschmiede meines Urgroßvaters, der diese bereits im Jahr 1893 gründete. Vier Generationen später hat sich Hegge zu einem vorwiegend auf Blechbearbeitung spezialisierten Unternehmen entwickelt. Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begann das Unternehmen dann, stark auf Laserschneiden, Stanzen und Abkanten zu setzen, und tätigte auch in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich die notwendigen Wachstumsinvestitionen.“
Heute sind in der Fertigungshalle von Hegge unter anderem vier Laserschneidmaschinen und ein automatisiertes Blechlager zu finden, das drei dieser Lasermaschinen versorgt. Ziel ist es zudem, in Kürze zusammen mit einigen Abkantrobotern auch den vierten Laser an das Lager anzuschließen.
Notwendigkeit des Entgratens
Das CO₂-Laserschneiden hat die unangenehme Eigenschaft, an der Schnittkante eine schwarze Oxidschicht auf den Werkstücken zu hinterlassen. Um die Produkte vorzubehandeln oder KTL-tauglich zu machen, muss diese Oxidschicht entfernt werden.
Marc: „Anfangs, und eigentlich sogar bis heute, wurde das hier durch Strahlen durchgeführt, was auch prima funktioniert. Vor allem, wenn das Produkt Vertiefungen oder kleine Löcher aufweist, die für eine Schleifmaschine nicht oder kaum erreichbar sind.“
Schleifmaschine
Inzwischen hat die Strahlmaschine von Hegge jedoch ausgedient, und so wurde nach einer guten langfristigen Alternative gesucht. Zudem wünschten sich die Kunden zunehmend abgerundete Kanten mit einem vorgegebenen Radius, was mit einer Strahlmaschine nicht kontrolliert möglich ist. Auch mit manuellen Schleifmaschinen lässt sich diese gleichbleibende Qualität nicht erreichen, egal wie erfahren der Bediener auch sein mag. Und so kam der Kauf einer automatisierten Schleifmaschine ins Spiel.
Strategische Automatisierung
Q-Fin und Hegge sind geografisch nur einen Steinwurf voneinander entfernt und trafen sich regelmäßig auf verschiedenen Messen. Marc: „Die Maschinen hatten bereits einen hervorragenden Ruf, und der Lieferant war zudem ganz in der Nähe. Das machte die Entscheidung für Q-Fin für uns ganz offensichtlich.“ Hegge investierte schließlich in Q-Fins renommierte F1200-Finishmaschine und entschied sich mit der Nassabsaugung und dem Rückführband gleich für zwei wichtige Erweiterungen.