Hegge entschied sich für eine Q-fin Finishop-Lösung

Im Jahr 2024 entschied sich Hegge Toelevering für eine Q-Fin F1200-Finishmaschine, ausgestattet mit einer Nassabsauganlage und einem Rückführband. Die Investition ist Teil einer langfristigen Planung, mit der Hegge sich durch strategische Automatisierung auf die Zukunft vorbereiten will. Dabei handelt es sich um eine Lösung, die sowohl ein benutzerfreundliches Bedienprotokoll als auch ein hochautomatisiertes Produktions- und QC-System bietet.

Marc Hegge: „Unser Unternehmen hat seinen Ursprung in der Dorfschmiede meines Urgroßvaters, der diese bereits im Jahr 1893 gründete. Vier Generationen später hat sich Hegge zu einem vorwiegend auf Blechbearbeitung spezialisierten Unternehmen entwickelt. Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begann das Unternehmen dann, stark auf Laserschneiden, Stanzen und Abkanten zu setzen, und tätigte auch in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich die notwendigen Wachstumsinvestitionen.“

Heute sind in der Fertigungshalle von Hegge unter anderem vier Laserschneidmaschinen und ein automatisiertes Blechlager zu finden, das drei dieser Lasermaschinen versorgt. Ziel ist es zudem, in Kürze zusammen mit einigen Abkantrobotern auch den vierten Laser an das Lager anzuschließen.

Marc Hegge: „Unser Unternehmen hat seinen Ursprung in der Dorfschmiede meines Urgroßvaters, der diese bereits im Jahr 1893 gründete. Vier Generationen später hat sich Hegge zu einem vorwiegend auf Blechbearbeitung spezialisierten Unternehmen entwickelt. Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begann das Unternehmen dann, stark auf Laserschneiden, Stanzen und Abkanten zu setzen, und tätigte auch in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich die notwendigen Wachstumsinvestitionen.“

Heute sind in der Fertigungshalle von Hegge unter anderem vier Laserschneidmaschinen und ein automatisiertes Blechlager zu finden, das drei dieser Lasermaschinen versorgt. Ziel ist es zudem, in Kürze zusammen mit einigen Abkantrobotern auch den vierten Laser an das Lager anzuschließen.

Notwendigkeit des Entgratens

Das CO₂-Laserschneiden hat die unangenehme Eigenschaft, an der Schnittkante eine schwarze Oxidschicht auf den Werkstücken zu hinterlassen. Um die Produkte vorzubehandeln oder KTL-tauglich zu machen, muss diese Oxidschicht entfernt werden.

Marc: „Anfangs, und eigentlich sogar bis heute, wurde das hier durch Strahlen durchgeführt, was auch prima funktioniert. Vor allem, wenn das Produkt Vertiefungen oder kleine Löcher aufweist, die für eine Schleifmaschine nicht oder kaum erreichbar sind.“

Schleifmaschine

Inzwischen hat die Strahlmaschine von Hegge jedoch ausgedient, und so wurde nach einer guten langfristigen Alternative gesucht. Zudem wünschten sich die Kunden zunehmend abgerundete Kanten mit einem vorgegebenen Radius, was mit einer Strahlmaschine nicht kontrolliert möglich ist. Auch mit manuellen Schleifmaschinen lässt sich diese gleichbleibende Qualität nicht erreichen, egal wie erfahren der Bediener auch sein mag. Und so kam der Kauf einer automatisierten Schleifmaschine ins Spiel.

Strategische Automatisierung

Q-Fin und Hegge sind geografisch nur einen Steinwurf voneinander entfernt und trafen sich regelmäßig auf verschiedenen Messen. Marc: „Die Maschinen hatten bereits einen hervorragenden Ruf, und der Lieferant war zudem ganz in der Nähe. Das machte die Entscheidung für Q-Fin für uns ganz offensichtlich.“ Hegge investierte schließlich in Q-Fins renommierte F1200-Finishmaschine und entschied sich mit der Nassabsaugung und dem Rückführband gleich für zwei wichtige Erweiterungen.

Die gesamte Investition ist nämlich Teil einer langfristigen Planung von Hegge, die das Unternehmen unter anderem durch strategische Prozessoptimierung und Automatisierung für die Zukunft wappnen soll. Dabei wird das Unternehmen technisch durch das Know-how von Q-Fin unterstützt.

Q-Fin als technischer Partner

Patrick van Scherpenseel (Sales Manager Benelux bei Q-Fin): „Für uns ist dies Teil der langfristigen Beziehung, die wir zu unseren Kunden pflegen möchten. Q-Fin besucht seine bestehenden Kunden regelmäßig, um ihnen neue Technologien und Produkte vorzustellen. So arbeiten wir unter anderem mit der Firma Metaaltechniek aus Amersfoort zusammen, die die Schleifmittel liefert.“

„Das Ziel ist immer wieder, die Maschine zu jeder Zeit so leistungsfähig wie möglich für die Produkte zu halten, die gerade durchlaufen. Wir haben daher eine sehr gute Beziehung zu Hegge, da es sich ebenfalls um ein Unternehmen handelt, das auf die Zukunft des Marktes blickt und proaktiv in den eigenen Prozess investiert.“

Autonome Maschinen

Q-Fin treibt seinerseits die Weiterentwicklung voran und reagiert unter anderem auf die hohe Nachfrage der Industrie nach intuitiver Benutzerfreundlichkeit und einer Senkung der Einstiegshürden, was beispielsweise die HMI betrifft. Mit einem hohen Maß an automatischer Einstellung, Selbstkalibrierung, Selbstdiagnose und anderen neuen intelligenten Automatismen, die die Benutzerfreundlichkeit der Maschine weiter verbessern sollen. Und das bei gleichbleibend hoher Qualität.

Die Automatisierung erfordert gleichzeitig eine eigenständig und autonom arbeitende Maschine. Ausgestattet mit Robotern und Cobots – eine Idee, mit der man sich bei Hegge und mehreren anderen Kunden, die über eine Q-Fin-Finishmaschine verfügen, mittlerweile intensiv beschäftigt.

In die Zukunft investieren

So erwägt Hegge beispielsweise die direktere bzw. automatisierte Beschickung der Q-Fin-Maschine. Auch wird eine prominentere Rolle für Roboter und Cobots erwartet, ein Trend, der sich bereits seit einiger Zeit in ganz Europa durchsetzt. Dennoch ist und bleibt die Förderung und Ausbildung des Humankapitals im Unternehmen eine der wichtigsten langfristigen Investitionen.

Marc: „Und hier drängt sich ein völlig anderer Ansatz für das technische und berufliche Bildungssystem auf. Der Schwerpunkt der technischen Ausbildung unserer Jugend muss sich nämlich dringend in Richtung Industrie verlagern, so wie es in Deutschland schon seit vielen Jahrzehnten üblich ist. Ein bewährtes Konzept, bei dem man Teilzeit zur Schule geht und gleichzeitig arbeitet, mit anderen Worten: Nur so können wir die mangelnde Nachfolgequote für unsere Mitarbeiter angehen, die sich am Ende ihrer Karriere befinden.“