Beim Handling geht es längst nicht mehr nur um das Bewegen von Bauteilen. Durch den Einsatz von Daten, Bildverarbeitung und intelligenter Software wird das Handling immer häufiger zu einem entscheidenden Faktor im gesamten Produktionsprozess.
In dieser dritten Folge untersuchen wir, was intelligentes Handling in der Praxis bedeutet. Wir besprechen, wie sich Maschinen automatisch an wechselnde Produkte und Produktionsbedingungen anpassen und wie verschiedene Schritte in einer Produktionslinie miteinander kommunizieren.
Eine intelligente Produktionslinie erkennt beispielsweise mithilfe von Bildverarbeitung, welche Produkte auf einer Palette liegen, bestimmt automatisch, wie diese am besten zugeführt werden können, und entnimmt aus Rezepturen, wie jedes Produkt fertiggestellt werden muss. Nach der Fertigstellung können die Produkte anschließend erneut gestapelt werden, wobei auch die beidseitige Bearbeitung vollständig in den Prozess integriert werden kann.
Das Ergebnis ist keine Ansammlung einzelner Maschinen, sondern ein integrierter Prozess, in dem Handhabung und Endbearbeitung vollständig aufeinander abgestimmt sind. Für jedes Produkt kann per Software festgelegt werden, welche Schritte der Linie erforderlich sind und welche nicht.
Hören Sie sich Folge 3 an und entdecken Sie, warum intelligente Handhabung weit über das bloße Bewegen von Produkten von A nach B hinausgeht.